„Die schüene Wittmann hät
Flüeh!“
Wo sonst auf der Welt, als am schönen
Niederrhein, spricht man so offenherzig über Krankheiten und kleine
Wehwehchen? Nur hier werden die Dinge des Lebens mit Gemütlichkeit
(„Et kömt wie et kömt“) und doppelter Gelassenheit („Dat hät
noch ömmer joot jejange.“) genommen und schon aus dem kleinsten Anlass
heraus wird herzlich und ausgelassen gefeiert.
In diesem sinnfrohen Umfeld sind die Mitglieder
der Gruppe „Schäng Blasius Flönz Rakete“ aufgewachsen und haben
sich dem heimischen Musikdialekt angenommen. Ingredienzien und Inspiration
zur Gründung der Kapelle waren die „niederrheinische Muttermilch“,
auch bekannt als Altbier,
weitere regionale Köstlichkeiten
wie „Hieemel on Eärd“, sprich Flönz mit Apfel- und Kartoffelmus,
sowie ein Vorfahre: Schäng Blasius. |
- Schäng Blasius
(2. v. links) und seine Husarenkapelle -
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Schäng Blasius (mundartlich für
Johannes Blasius) war ein Urahn, der in einer Krefelder Husarenkapelle
um die Jahrhundertwende die Fiedel spielte und diverse Aufmunterungen zur
Fortsetzung der Tradition hinterließ. (Nun, verbürgt ist auch
die Anekdote von Urahn Michel, der in Brüssel zur Gründerzeit
eine Schweineherde durch eine Tanzgesellschaft jagte.)
Als Ableger oder besser niederrheinische
Bäck-Tuse-Wurzel-Kapelle der „Einstürzenden Heuschober“ zelebrieren
sie seit über zehn Jahren die regionale Tanzbodenmusik.
(von links nach rechts,
oben nach unten:
Winfritz, Tömmes,
Michel, Jupp, Jasmin, Alfred)
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Tanzboden vom Niederrhein bedeutet für
sie stampfende, schweißtreibende Musik, augenzwinkernde Texte in
Mundart, ausgelassene Spielfreude - die manch schief gespielten Ton gerade
sein lässt – und überhaupt viel Spaß anne Freud. Die Musik
ist herzlich einladend: Polka, Rheinländer, Walzer und diverse Mischformen.
Den geneigten Besucher erwartet ein Abend
in bewährter niederrheinischer Tradition mit wüsten, ehrlichen
und herzlichen Tönen, lauthalsem Mitsingen, dem ein oder anderen Döneken
und eine verschwitzte, aber segensreiche Gesellschaft. |
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Besetzung:
Kappes’ Winfritz – Geige, niederrheinische
Vertellekes
Hrdinas Tömmes – Quetschbüll,
wüstes Gestampfe
Kappes’ Michel – Geige, Schnodderhorn
Froebes Jupp – Gitarre, Gejuchze
Hrdinas Jasmin – dicke Trumm, weiteres
Schlagwerk
Kappes’ Alfred (Jahrgang 1930)
– Quetschbüll, keine weiteren Fisimatenten
Besondere Gäste zu besonderen Gelegenheiten:
(und – nach alter niederrheinischer
Tradition - um die Gagenforderung in die Höhe zu treiben)
Mertens Michel – Einkaufswagen mit
Schlach & Wumms
Lachmanns Katja – richtig dickes
Schnodderhorn
Lambertz’ Christoph – Klarinette,
Dudelsack
Saams David – Akkordeon (Quetschbüll),
Schlagwerk
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Infos für Veranstalter / Pressematerial
Bei Interesse an Demo-Material
bitte Kontakt aufnehmen mit Kappes' Winfritz: 02151 - 501729.
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